ERZBISTUM KÖLN     

Rom-Wallfahrt der EGS -  Europa-Schützen mit Alphornbläsern aus Korschenbroich im Petersdom

Rom Wallfahrt 2019 

ROM. Beim Angelusgebet grüßte Papst Franziskus die  „Schützen“ zum Abschluss ihrer Wallfahrt und der Jubel unter den Pilgern der Ritterschaft vom heiligen Sebastianus in Europa und der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen war groß. Unter den 400 meist grünberockten Wallfahrern waren gut 50 Korschenbroicher, die mit Bürgermeister Marc Venten und Präsident Peter Schlösser in Rom waren, um gemeinsam zu beten und Gemeinschaft zu feiern. Zum Gotteslob trugen die Musikkapelle Kleinenbroich und ihre Alphornbläser bei, die sogar im Petersdom spielen dürften und  auch  am Petersplatz (begleitet vom Bundesschützentambourkorps Hardt, kommandiert von Regionalpräsident Bernhard Adams) den Zapfenstreich mit der Europahymne bliesen. Höhepunkt ihrer Wallfahrt war für die Schützen die Messe im Petersdom und der Einzug mit Musik durch den Hauptgang. Die Aufmerksamkeit der unzähligen Handy-Fotografen zogen insbesondere das Europakönigspaar Leo und Irma Niessen aus den Niederlanden und das hohe Präsidium mit Großmeister Karl von Habsburg, Präsident Prinz Charles-Louis de Merode, Vizepräsident Horst Thoren und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann auf sich. Gladbachs Bezirkspräses Johannes van der Vorst trug beim Einzug Soutane und Birett. Dem 89jährigen, von Prinz de Merode wegen seiner „Jugendlichkeit“ gelobt, war gestattet worden, am Hauptaltar des Petersdoms die Messe zu lesen. Er predigte über Gottes Navi. Die rheinischen Pilger prägten mit ihrer Fröhlichkeit mit Kölner Brauchtums- und Nikolausliedern die viertägige Wallfahrtsreise. Es gab sogar, arrangiert von Rom-Kenner Ralf Heinrichs, einen Korschenbroicher Abend in Trastevere, an dem auch Prinz de Merode gern teilnahm und dabei von Friedhelm Pauen in die Geheimnisse Korschenbroicher Lebensart eingeführt wurde (Motto „Unges Pengste ist überall“).  Von einem „unvergesslichen Erlebnis“ sprachen am Ende der Wallfahrt nahezu alle Teilnehmer. „Wir kommen bestimmt wieder mit nach Rom“, versprach auch das begeisterte Europakönigspaar. Und das, obwohl Königin Irma nach einem Sturz auf unebener Straße mit einem Gipsarm die Rückreise antreten musste.
Fotos von der Wallfahrt finden Sie [hier...].


Europäischer Orden ehrt Schützenhelfer

Investitur NOvdP in Dormagen

Dormagen: Bei einer feierlichen Investitur des „Noblen Orden vom Papagei“ in der Aula des Dormagener Bettina-von-Arnim-Gymnasiums wurden zahlreiche Menschen aus mehreren europäischen Ländern für ihre Verdienste ausgezeichnet.  [weiter...]

[Bild und Textquelle: NGZ]


Herbsttagung in Monschau

Monschau 2019 (1)


Velmeder Schützen erhalten Blutreliquie des Papstes Johannes Paul II.

In der  St. Andreaskirche  in Velmede ist seit Anfang April eine Blutreliquie des  Heiligen Papstes Johannes Paul II. zu sehen, die die Schützen der St. Andreas Schützenbruderschaft Velmede-Bestwig 1826 e.V. im Oktober 2018 vom früheren Privatsekretär des Papstes und Erzbischof von Krakau, Stanisław Kardinal Dziwisz geschenkt bekommen haben: Für die Andreas-Schützen ist sie besonders  kostbar,  da ihre Bruderschaft  im gesamten deutschsprachigen Raum die einzige ist, die eine solche Reliquie des Heiligen Johannes Paul II. besitzt.  [weiter...]


NRW-Landtagspräsident Kuper würdigt Engagement von Schützenverbänden für die Einheit Europas

Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, hat eine Erklärung der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen begrüßt, in der der Verband zur europäischen Einheit aufruft. Anlässlich seines Besuchs des Europäischen Schützenfestes im niederländischen Leudal sagte der Präsident: „Frieden und Freiheit können nur erhalten werden, wenn Menschen und Nationen in Europa weiter aufeinander zugehen, einander zuhören und unser Zusammenleben gestalten. Zu unserem Verständnis von Demokratie gehört es, Verantwortung für Europa zu übernehmen. Und zu einem friedlichen Europa gehören gemeinsame Werte und Toleranz, wie sie zum Beispiel im Brauchtum gelebt werden.“   [weiter...]

Friedenserklärung der Schützen in Leudal unterzeichnet

Unterzeichnung FriedenserklärungHundert Jahre nach Ende des 1. Weltkriegs hat Karl von Habsburg-Lothringen, der Enkel des letzten österreichischen Kaisers, eine Erklärung für Frieden und Freiheit abgeben und sich darin gegen die stärker werdenden antieuropäischen Kräfte gewandt. Habsburg äußerte sich als Protektor der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, die am Wochenende mit mehr als 55.000 Besuchern ihr „Europees Schutters Treffen“ im niederländischen Leudal bei Roermond feierte.

In der Erklärung, die Karl von Habsburg und das Präsidium der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen mit Präsident Prinz Charles Louis de Merode am Sonntag unterzeichneten, heißt es: „Auch 100 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkriegs stehen nationale Egoismen der Vollendung der europäischen Einigung entgegen.“ Gewarnt wird vor Ausgrenzung und Abschottung, vor „neuen Grenzen in den Köpfen“. Gefordert wird eine Kultur des auf Toleranz und Wertschätzung ausgerichteten Miteinanders.

Für Habsburg ist das Europäische Schützentreffen ein Friedensfest: Das Europa der Einheit in Vielfalt brauche als stärkendes Element Freude und Freundschaft. Nur so ließe sich Unverständnis überwinden, könnten Hass, Terror und Gewalt in die Schranken gewiesen werden.

Zustimmung fand die Erklärung auch bei Vertretern der Politik. Der Präsident des nordrhein-westfälischen Landtags, André Kuper, betonte als Gast des Europa-Schützen-Treffens die völkerverbindende Kraft des Brauchtums.  

Der Gouverneur der Provinz Limburg, Commissaris van de Koning Theo Bovens, hob die Bedeutung Europas für Frieden und Freiheit hervor.

Auf die Kraft von Freude und Freundschaft vertrauen auch die neuen Europamajestäten, die am Wochenende in Leudal beim Schießen auf Vogelscheiben ermittelt wurden. Den Titel des Europakönigs errang unter 492 Kandidaten aus neun Ländern Leo Niessen (50) von der Gilde Sint Martinus Linne (Niederlande). Europaprinz darf sich Christopher Hofmann (22) von der Schützenbruderschaft Leverkusen-Rheindorf (Deutschland) nennen. Er war unter 215 Kandidaten erfolgreich. Zu Ehren der Europa-Majestäten zogen am Sonntag 20.000 Schützen durch die niederländische Gemeinde Leudal. Besonderen Beifall erhielten die Schützen aus Polen, Tschechien und der Ukraine, in ihren teils farbenprächtigen, historischen Adelsgewändern nachempfundenen Trachten.   

(Foto - von links nach rechts: Theo Bovens, Commissaris van de Koning und Gouverneur der Provinz Limburg, André Kuper, Präsident des Landtags von NRW, Christopher Hofmann, neuer Europaprinz der EGS, Leo Niessen, neuer Europakönig der EGS, Prinz Charles-Louis de Merode, Präsident der EGS)

  • Für Frieden und Freiheit! Gegen Terror und Gewalt! Für Einheit in Vielfalt! Gegen Abschottung!   [pdf]
  • For peace and freedom! Against terror and violence! For unity in diversity! Against isolation!   [pdf]
  • Pour la paix et la liberté! Contre le terreur et la violence! Pour l’unité dans la diversité! Contre la séparation!   [pdf]

  • Za pokój i wolność! Przeciw terroryzmowi i przemocy! O jedność w różnorodności! Przeciw wykluczeniu!   [pdf]

  • Voor vrede en vrijheid! Tegen terreur en geweld! Voor eenheid alom. !Tegen uitsluiting!   [pdf] 

Europäisches Schützentreffen 2018 in Leudal/NL

Europaprinz und Europakönig 2018Schuetzenwesen.eu

Auf dem 19. Europäischen Schützentreffen in Leudal/NL wurden die neuen Repräsdentanten der Euopäischen Gemeinschaft Historsicher Schützen ermittelt. Unter insgesamt kanpp 750 Bewebern errangen

  • Christopher Hofmann aus Rheindorf/D die Prinzenwürde und
  • Leo Niessen aus Linne/NL die Königswürde.

Wir wünschen beiden Repräsentaten in den kommenden drei Jahren alles Gute, unvergessliche Momente im Kreise der europäischen Schützenfamilie sowie Gottes Segen.


Vertragsunterzeichnung in Mondsee zum Europafest 2024

Vertragsunterzeichnung MondseeAuch Gipfeltreffen des Brauchtums wollen frühzeitig vorbereitet sein. Deshalb war das Präsidium der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen in Österreich. In Mondsee bei Salzburg besiegelten Präsident Charles-Louis de Merode und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann den Festvertrag für das Europäische Schützentreffen 2024. Gemeinsam mit dem örtlichen Bürgermeister Karl Feuerhuber (Mitte) und Vertretern der gastgebenden Pranger-Schützen unterzeichneten de Merode und Hoffmann die Vereinbarung, die das Europafest der Schützen ins Salzkammergut vergibt. Der Vertrag wurde so frühzeitig abgeschlossen, damit den österreichischen Gastgebern ausreichend Vorbereitungszeit für die Ausrichtung des Treffens von bis zu 20.000 Schützen aus zehn Nationen bleibt. Ihren ersten Lerntermin haben Bürgermeister Feuerhuber und seine Schützenkameraden im August diesen Jahren im niederländischen Leudal.  Dort ist das nächste Europafest, zu dem sich neben Hunderten Schützenmajestäten auch eine echte kaiserliche Hoheit angesagt hat. Karl von Habsburg, Enkel des letzten österreichischen Kaisers, hat seinen Besuch in den Niederlanden angekündigt. Beim Treffen am Wochenende in Mondsee diskutierte Habsburg mit Mitgliedern des Präsidiums der Europa-Schützen über Fragen der europäischen Einigung und der wichtigen, verbindenden Rolle des Brauchtums in Europa-kritischer Zeit.


Broschüre der Region 1 zur Aufnahme in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

Zum Download der pdf-Broschüre   [weiter...]


Das nächsten Europäischen Schützentreffen

  • 2021 in Deinze/B
  • 2024 in Mondsee/A




Termine

Terminplan / Terminübersicht  [pdf]  

 

 



 
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