ERZBISTUM KÖLN     

Europäisches Schützentreffen 2018 in Leudal/NL

Hier geht`s zur Website   [weiter...]

 

Weitere Informationen:


  • Règlement Europäisches Königs- und Prinzenschießen   [weiter...]
  • Regulations for the European shooting of king and prince   [weiter...]
  • Règlement pour le Tir royal européen   [weiter...]
  • Reglement Europees Koning- en Prinssenschieten   [weiter...]
  • Europejski regulamin turnieju strzeleckiego królów i książąt   Zur Zeit nicht verfügbar!

Herbsttagung in Mönchengladbach


Broschüre der Region 1 zur Aufnahme in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

Zum Download der pdf-Broschüre   [weiter...]


Europa-Tage in Leudal mit 150 Delegierten und Rittern
Weihbischof forderte von den Europa-Schützen Mut zur Einheit

Leudal. Die Vorfreude auf das Europa-Schützen-Treffen im nächsten Jahr im niederländischen Leudal bestimmte die Frühjahrstagung der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen. An die 150 Delegierte und Ritter aus sieben Ländern trafen sich eine Woche nach Ostern in der Maas-Gemeinde bei Roermond, um sich einzustimmen auf das große Fest 2018, um neue Mitglieder in die Ritterschaft vom heiligen Sebastianus in Europa aufzunehmen, um die europäische Verbundenheit der Brauchtumsfreunde zu feiern. Die Schützen aus Leudal waren beste Gastgeber und warben mit Herzlichkeit und guter Organisation für Ihr Europa-Fest im nächsten Jahr, das Bürgermeister Arno Verhoeven als internationalen Höhepunkt in der noch jungen Geschichte der 36.000 Einwohner großen Verbandsgemeinde bezeichnete.

Einen Vorgeschmack bot zur Frühjahrstagung insbesondere die Investiturfeier der Ritterschaft in der neugotischen St.-Martinus-Kerk im Ortsteil Neer. Wunderbare Musik der Schützenkapelle mit Bläsern und Dudelsackpfeifern, eine würdige Zeremonie beim Ritterschlag mit 21 neuen Rittern, eine erfrischend aufmunternde Predigt des Roermonder Weihbischofs Everardus Johannes de Jong machten die Festmesse zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Ein sichtlich ergriffener Prinz Charles-Louis de Merode dankte als Prior der Ritterschaft dem Weibbischof für seine Worte. De Jong hatte die Ritter zu Inspiration, Mut
und Einheit aufgerufen. Er forderte Einsatz für den Glauben, Zeichen der Herzlichkeit und Willen zur europäischen Einigung. Seine Botschaft kam an. Viele Delegierte dankten dem Bischof für Richtungsweisung. Der Oberhirte fühlte sich verstanden und blieb auch zum Festabend bei den Schützen. Er versprach, im Dialog mit der Ritterschaft zu bleiben und nahm gern die Einladung zu weiteren Begegnungen an. Sein Aufruf zur Einheit war auch Thema der Plenarversammlung am nächsten Tag im Hotel Oranjerie in Roermond.
Präsident Charles-Louis de Merode und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann gaben einen positiven Jahresbericht, der insbesondere vom gemeinsamen Glaubensbekenntnis bei der Romwallfahrt 2016 und den völkerverbindenden Begegnungen zu den Europa-Schützen-Tagen in Lippstadt und Doornenburg bestimmt war. Als Regionalsekretär der Region 1 wurde Friedhelm Pauen bestätigt. Louis Litjens und Peter-Olaf Hoffmann erhielten aus der Hand von Präsident Charles-Louis de Merode den Verdienstorden in Gold. Die Anstrengungen zur Anerkennung als europäisches Kulturerbe sollen nach der erfolgten deutschen Aufnahme in das nationale Verzeichnis verstärkt werden.
Das Europa-Schützen-Treffen 2024 soll im österreichischen Mondsee abgehalten werden. Die Zusammenkunft in Roermond endete mit der Einladung von Vize-Präsident Horst Thoren zu den Europa-Schützen-Tagen im August (17. bis 19.) in Mönchengladbach. Thoren versprach für die Herbstagung eine  Begegnung mit drei großen B: Borussia Mönchengladbach, Brauchtum und Bier.


Papst Franziskus hob den Gefällt-mir-Daumen

Europa-Schützen mit Musikfreunden zur Wallfahrt in Rom

Rom. Europakönig Josef Lohninger aus Österreich fühlte sich wie ein Kaiser, als er in den Petersdom einzog. Unter den Klängen von 12 Musikgruppen aus Österreich, Liechtenstein und Deutschland schritt die Majestät, begleitet von seiner Frau und der stattlichen Wallfahrergruppe der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, durchs Hauptportal in die Papstkirche, wo die Blicke (und Fotohandys) tausender Besucher auf ihn gerichtet waren. Der Einzug in die Peterskirche,der Königsitz im Chorgestühl am Hauptaltar, die Schützenmesse mit Monsignore Franz Xaver Brandmayr, Rektor der deutschen Nationalkirche in Rom, schließlich der Ausmarsch mit klingendem Spiel über den Petersplatz ließen Lohninger schwärmen. „Das werde ich nie vergessen“, sagte er noch Stunden später. Für ihn und seine Frau und Königin ist das „unvergessliche Erlebnis“ der Romwallfahrt im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit schon jetzt Höhepunkt seiner dreijährigen Regentschaft. Dem zweiten, bereits eindrucksvollen Tag in Rom, folgt am dritten Tag die Fronleichnamsprozession in den Vatikanische Gärten. Angeführt von Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann eröffnen die Europa-Schützen den Gebetszug, der bei sengender Hitze zu den Lourdesgrotten führt, wo der Freiburger Erzbischof Stephan Burger predigte. Die Erzbruderschaft vom Campo Santo Teutonico mit ihrem Rektor Dr. Fischer hatte zum dritten Mal die deutsche Gemeinde zur Prozession eingeladen und diesmal auch Musiker und Europa-Schützen eingebunden. Gebete und Musik erfreuten offensichtlich auch den emeritierten Papst Benedikt, der dem Gebetszug vom Fenster seiner Wohnstatt aus zuwinkte. Und wieder war der Europakönig gerührt: „Unvergesslich.“ Dem stimmte auch Europa-Präsident Charles-Louis de Merode gerne zu, der gemeinsam mit Vizepräsident Horst Thoren das Königspaar eskortierte. Er sah in der Fronleichnamsprozession im Vatikan „Ein Fest des Glaubens.“ Das sagte er auch dem Rektor des Campo Santo, Dr. Hans-Peter Fischer, der gemeinsam mit Erzbischof Georg Gänswein, dem Präfekten des Päpstlichen Hauses, nach der Prozession zur Vesper geladen hatte. Fischer erhielt von de Merode ein echt sllbernes Schützenzeichen mit dem Kölner Dom als Symbol der Verbundenheit zwischen Schützenbruderschaften und Erzbruderschaft am Campo Santo. Nach den Gebeten stärkten sich die Europa-Schützen in einem Landlokal in den Außenbezirken Roms bei einem zünftigen Abend mit Blasmusik, Bier und Pasta für den großen Tag der Papst-Begegnung. Zum Abschluss der Wallfahrt, die Peter-Olaf Hoffmann und Marion Stimmel bestens vorbereitet hatten, bestand Gelegenheit, bei Papstmesse und Angelusgebet den heiligen Vater zu sehen. Und tatsächlich nahm Papst Franziskus auch Schützen und Musiker wahr. Bei seiner Rundfahrt mit dem Papamobil über den Petersplatz wurde er von den vereinigten Musikern mit Traditionsmärschen begrüßt, der Papst winkte dem Europakönig zu und zeigte den Musikanten mit dem Gefällt-mir-Daumen, dass die frohe Botschaft der europäischen Pilger und ihrer Musikbegleiter bei ihm angekommen war.

  • Bericht aus dem SCHÜTZENBRUDER, Ausgabe 07.2016   [pdf]

EGS und Deutscher Schützenbund erhalten Anerkennungsurkunde für das immaterielle Kulturerbe des Schützenwesens in Deutschland

Das Foto zeigt die Genannten bei der Übergabe im Palais Carl in Heidelberg.
Copyright der Fotos liegt bei © DUK/Mohammadi

Nach einem erfolgreichen Anerkennungsverfahren hatte die deutsche UNESCO-Kommission im Dezember 2015 das Schützenwesen in Deutschland in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Jetzt konnten der Generalsekretär der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen,  Peter-Olaf Hoffmann, der Präsident des Deutschen Schützenbundes, Heinz Helmut Fischer und der Vorsitzende des Beirats der Stiftung Deutscher Schützenbund, Dr. Werner Müller, die Urkunde zur Anerkennung des Schützenwesens in Deutschland bei einer Feierstunde in Heidelberg  entgegen nehmen.
Überreicht worden ist den Schützen die Urkunde von Dirk Lölke, Leiter der Kontaktstelle zur auswärtigen Kulturpolitik bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Eine Kopie der Urkunde finden Sie [hier].


Das nächsten Europäischen Schützentreffen

  • 2018 in Leudal/NL
  • 2021 in Deinze/B

Termine

Terminplan / Terminübersicht  [pdf]  

 

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei  Impressum