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Der Caritative Ausschuss

Aktuelles

Sehr geehrte Brudermeister, verehrte Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder!

„Der caritative Ausschuss benötigt dringend Ihre Hilfe!“

Der caritative Ausschuss bittet alle Schützenbruderschaften, Schützenvereine und Gilden um aktive Mithilfe. Unter dem Motto: "Tue Gutes und Berichte darüber", benötigen wir Informationen zur Spendentätigkeit innerhalb des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.
Sollten Sie im Jahre 2016 an kirchliche oder weltliche Organisationen und Einrichtungen, aber auch an bedürftige Personen gespendet haben oder freiwillige Arbeitsstunden und Hilfe zum Beispiel in der Betreuung von alten Menschen, der Pflege von Kulturgütern usw. geleistet haben, so bitten wir um diese Informationen. Diese Informationen dienen dazu, in einer Gesamtsumme der Spenden und Arbeitsleistungen diese Tätigkeiten darzustellen. Es soll aufzeigen, welche soziale Kompetenz und wichtige Stütze, die Bruderschaften in unserem Land sind und welche Leistungen sie für das Allgemeinwohl erbringen. Allzu oft werden die Schützenbruderschaften heute vielfach nur als "Feiernde" gesehen und zum Teil in Verbindung mit Schusswaffen als „Waffenverliebt“ in der Gesellschaft wahrgenommen. Der soziale und caritative Aspekt und somit der "beschützende Effekt", der eigentlich der Ursprung der Bruderschaften ist, wird hier gerne vergessen. Durch die Anzeigen Ihrer Spenden in den vergangenen 5 Jahren haben wir nun auch in der Politik eine gute Resonanz gefunden. Auf dem Bundesfest wurde nun erstmalig von der Schirmherrin Gitta Connemann (Mitglied des deutschen Bundestages) unser sozialer Einsatz und freiwilligen, ehrenamtlichen Arbeitseinsätze der letzten  5 Jahre  als eine besondere, außerordentliche und hervorragenden Leistung gewürdigt.
Mehr als 10.000.000 Euro an Spenden und mehr als 800.000 Std. freiwilliger ehrenamtlicher Arbeitsstunden  in 5 Jahren sind wie sie sagte, ein Beweis für die hervorragende soziale Arbeit die in den Bruderschaften geleistet wird.

Verehrte Brudermeister; Liebe Schützenschwestern; Liebe Schützenbrüder!
Dieses „Eisen“ wollen wir schmieden solange es Heiß ist. Darum benötigen von euch dringend die Angaben der geleisteten Spenden und Arbeitsstunden im Jahre 2016. Bitte füllen Sie das Formular „Wir haben 2016 gespendet!“ aus und senden diese Angaben an folgende Adressen:
An die Bundesgeschäftsstelle: info@bund-bruderschaften.de / Faxnummer: 02171/721520 oder an den Ausschuss für caritative Aufgaben: bundesmeister.khk@gmail.com (Vorsitzender des caritativen Ausschuss) Fax: 02802/809756
Bitte helfen Sie uns, mit diesem kleinen Aufwand unsere Bruderschaften und unseren Verband gegenüber der Gesellschaft und der Politik in das richtige Licht zu rücken. Unser soziales Engagement und die caritativen Leistungen sind unsere Markenzeichen und ein deutliches sichtbares Signal unserer traditionellen Schützenkultur.
Schon die kleinste Information, die kleinste Spende usw. sind wichtig für das Ganze. So können wir unserem Wahlspruch "Für Glaube, Sitte und Heimat" gerecht werden. Nur gemeinsam sind wir "Stark"!
Herzlichen Dank; sagt das Team des caritativen Ausschusses und wünscht Ihnen allen ein erfolgreiches Schützenjahr 2017.

Mit freundlichem Schützengruß
Karlheinz Kamps                                             Emil Vogt
Vorsitzender des Caritativen Ausschusses         Bundesschützenmeister


Erste Aufstellung eines Schützen-Altkleider-Containers auf privatem Grundstück

Hoher Besuch in der Stadt Rheinberg am Niederrhein! Der Bundesschützenmeister Emil Vogt war bei der St. Evermarus Bruderschaft Borth in Rheinberg zu Gast. Der besondere Anlass war die Übergabe des ersten Schützen-Altkleider-Containers auf Privatgelände sowie die Vorstellung der neuen „Altkleidersammelsäcke“ für Schützenbruderschaften, die sich an unserem langfristigen Projekt „Altkleiderspenden für die örtliche Palliativstationen der Malteser in den Heimatstädten und Kommunen der sammelnden Bruderschaften“ beteiligen möchten. Bruderschaften ohne Schützenplatz haben leider vielfach keine Möglichkeiten einen Textilcontainer aufzustellen und der caritative Ausschuss wurde gebeten nach einer  Lösung zu suchen.

Kleidercontainer auf privatem Grundstück12.000 Altkleidersammelsäcke stehen den Bruderschaften ab sofort zur Verfügung. Die Bruderschaften haben nun die Möglichkeit, die Sammelsäcke über die Geschäftsstelle des Bundes anzufordern.

Damit sind die Bruderschaften in der Lage, selber Sammlungen vor Ort in Ihren Bruderschaften und im örtlichen Umfeld durchzuführen. Wichtig ist jedoch, dass der Termin der Sammlung ca. 3 Monate vorher dem caritativen Ausschuss mitgeteilt wird. Dies ist erforderlich, um eine legale Sammlung gemäß dem Kreislaufwirtschaftsgesetz durchführen zu können. Hierzu werden wir in einigen Tagen ein Formblatt mit den erforderlichen Daten, der Vorgehensweise und den Ansprechpartnern auf unserer Internetseite des Bundes www.bund-bruderschaften.de unter der Rubrik caritativer Ausschuss einstellen. Bitte drucken Sie das Formblatt aus und senden Sie dieses zurück an die angegebene Adresse auf dem Formblatt, entweder per Fax, auf dem Postweg oder per E-Mail.

Auf die Bruderschaften kommen bis auf das Ausfüllen des Formblattes und die Durchführung der Sammlung keine Behördengänge usw. zu. Der erforderliche Formalismus wird von den Maltesern und dem caritativen Ausschuss durchgeführt! Der caritative Ausschuss informiert die Bruderschaft, wenn die behördliche Genehmigung erteilt worden ist. Dann kann die Sammlung durchgeführt werden. Nach der erfolgten Sammlung reicht ein Anruf, dann werden die Altkleidersäcke abgeholt und verwogen. Die Bruderschaft erhält einen obligatorischen Spendenscheck über den Erlös, der mit der Sammlung erzielt wurde. Diesen Scheck kann die Bruderschaft an die örtlich zuständige Malteser - Palliativbewegung weitergeben.

Einige Schützen haben uns auch angesprochen, dass durch Haushaltsauflösungen größere Mengen an Altkleider entsorgt werden müssen. Auch hier sind Altkleidersäcke sehr hilfreich. Wie mit diesen Altkleidern verfahren wird, wenn kein Textilsammelcontainer der Schützen im Umkreis erreichbar ist, erfahren sie auch auf unserer Webseite.

Mit den mit dem Schützensymbol dekorierten Textilsammelcontainern sollen die örtlichen stationären Palliativstationen und Hospize der Malteser unterstützt werden.

Hier stellen die Städte, Gemeinden oder Schützenbruderschaften, aber auch private Grundstückseigentümer den Platz zur Verfügung, um diese Textilcontainer aufstellen zu können.

Leider ist dieses Aufstellen von Textilcontainer in manchen Städten und Gemeinden nicht immer gerne gesehen. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz gestattet die Aufstellung unserer Textilcontainer, da sie eindeutig sozialen Zwecken dienen und eine ordnungsgemäße Verwertung der Altkleider angezeigt wird. Die Erlöse werden nachweißlich von den Maltesern für soziale Zwecke verwandt. Die Schützentextilcontainer sind versichert und das Umfeld wird von dem, von den Maltesern mit der Leerung und Abfuhr beauftragten Unternehmen sauber gehalten.

Trotzdem bereiten uns manche Städte und Kommunen sehr große Probleme, diese Textilsammelcontainer auf öffentlichen oder privaten Flächen aufzustellen. Hier wird das Kreislaufwirtschaftsgesetzt, das eigentlich „wildes Aufstellen von Textilsammelbehältern dubioser Geschäftemacher“ verhindern soll dazu benutzt, die „Konkurrenz“ auszuschalten. Eigene städtische Textilcontainer erbringen gute Einnahmen in der Stadtkasse. Leider erlaubt dieses Gesetz eine breite Auslegung und manche Behörden versuchen, dies auch auszunutzen.

Eine Alternative ist das Aufstellen von Altkleidercontainer auf einem privaten Grundstück, Parkplatz, Firmengelände, einem Schützenplatz im Eigentum der Bruderschaft oder auf einem kirchlichen Grundstück, wenn die Kirchengemeinde die Erlaubnis erteilt. Hier muss der Kommune nur die Aufstellung und die ordnungsgemäße Behandlung der Textilien von den Maltesern angezeigt werden. Ist dies erfolgt, kann der Altkleidercontainer umgehend aufgestellt werden.

Der auf unserem Foto dargestellte Altkleidercontainer steht auf dem privaten Grundstück der Familie Johannes Rütten und wurde von Emil Vogt und Karlheinz Kamps an den stellv. Brudermeister Martin Kleintges–Topoll, von der Sankt Evermarus Schützenbruderschaft Borth, übergeben. Emil Vogt bedankte sich bei der Familie Rütten, die das Aufstellen des Altkleidercontainers ermöglicht hat.

Warum das alles?

Wir möchten mit dieser Information alle unsere Bruderschaften bitten, das soziale Engagement unseres Bundes zu unterstützen. In der heutigen Zeit, wo man über aktive Sterbehilfe diskutiert, müssen wir Schützen uns zu unseren christlichen Werten offen bekennen. Wir Schützen sind dem christlichen Grundsatz verpflichtet, das menschliche Leben von der ersten Sekunde an bis zur letzten Sekunde, auf dieser Welt zu schützen. Darum sollte es für uns alle selbstverständlich sein, die Palliativbewegungen aktiv zu unterstützen, damit den Bürgerinnen und Bürgern, die mit uns gelebt haben und nun dem bevorstehenden Ende ihres Lebens entgegen sehen, die Möglichkeit eröffnet wird, mit einer umfassenden palliativen Betreuung diese Welt ohne Schmerzen zu verlassen.

Es gibt sicherlich noch viele Standorte, wo wir „Schützen-Altkleider-Sammelcontainer“ aufstellen können. Helfen Sie bitte mit und benennen uns diese Standorte!


Textilsammelcontainer - Schützen helfen den Palliativ Stationen“

Kleidercontainer
  • „Schützen helfen“ eine Präsentation: Warum sammeln wir? Welche Ziele verfolgen wir? [pdf]
  • Alle Fragen zum Thema: Aufstellen von Textilcontainern [pdf] [pdf]

Sie haben noch einige Fragen?
Fragen bitte an folgende Telefonnummer: 0176 052914 oder bundesmeister.khk@gmail.com
Ja. Wir möchten helfen. Wir würden gerne einen oder mehrere Container aufstellen!
Anmeldebogen [pdf]


 

Projekte

Pesthilfe in Afrika - „ Kinder in Not – Schützen helfen“

Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften unterstützt als „Internationales Projekt“ die Malteser bei der Bekämpfung der Pest im Kongo.
Anders als in Europa kommt es in Afrika heute noch regelmäßig zu Ausbrüchen der Pestepidemie. Im Distrikt Ituru, in der Republik Kongo, leisten die Malteser bereits seit 2006 umfangreiche Hilfe.
Um auf Dauer die Pest zu bekämpfen , ist eine Hilfe auf Jahre erforderlich. Da die Ursprünge unserer Bruderschaften auch auf die Pestbruderschaften zurückgehen, wollen wir durch unsere Spenden in Zusammenarbeit mit den Maltesern dazu beitragen, dass in dem Distrikt Ituru im Kongo die Pest nicht mehr ausbricht.
In den nächsten Jahren sollen:

  • kostenlose Behandlungen aller Pestpatienten erfolgen
  • die Schulung von Gesundheitsteams zur Bekämpfung von Epidemien vor Ort erfolgen
  • Desinfizierung von Häusern der Pestpatienten durchgeführt werden und Schutzkleidung angeschafft werden.

Unsere Spendengelder werden ausschließlich für die vorgenannten Aufgaben verwendet. Kommen also unmittelbar den Betroffenen zugute.


Hövelhofer Schützen und der Bezirksverband Paderborn-Land haben 2013 eine Spendenaktion für die Hochwassergeschädigten im Osten Deutschlands durchgeführt.


 

Berichte / Doumentationen

Dokumentation über caritativen Aktionen der Bruderschaften, Gilden, Bezirke und Diözesanverbände (pdf-Dokumente)
[2012]   [2011]   [2010]   [2008]   [2007]

Der Ausschuss für caritative Aufgaben

Vorsitzender Karlheinz Kamps
Schwarzerweg 17, 47495 Rheinberg
Tel.: 02802 2563, 0176 10052914
Bundesmeister.khk@gmail.com
DV Aachen Herbert Knur
Brückstraße 30, 41836 Hückelhoven
Tel.: 02433 41850, herbertknur@gmx.de
DV Essen Dieter Schulze
Kufsteiner Str 56, 47269 Duisburg
Tel.: 0203 704590, dhm.schulze@t-online.de
DV Köln Theo Söntgerath
Bonner Str. 108, 53773 Hennef
Tel.: 02242 866884, theo.soentgerath@malteser-hennef.de
DV Münster Matthias Trienekens
Hochfeldstraße 33, 47053 Duisburg
Tel.: 0203 661539, mtrienekens@online.de
DV Paderborn Thomas Gockel
Cranestraße 46, 59590 Geseke
Tel.: 02942 987598, info@ragockel
DV Trier Achim Berens
Eichendorffstr. 39, 56179 Vallendar
Tel.: 0261 64625, achim.berens@t-online.de
BdSJ Lucas Ernstberger
Bruchstraße 38, 47877 Willich
Tel.: 02154 952525, lucas.ernstberger@bdsj-aachen.de
Bundes-
schützenmeister
Emil Vogt
Paul-Löbe-Straße 12, 51373 Leverkusen
Tel.: 0214 66922, em.vogt@t-online.de

 

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